
Something old, something new, something handmade, something blue: Bei
Etsy.com findet man so gut wie alles, was das Modeherz begehrt. Die Idee des Internetportals ist schnell erklärt. Die Mitglieder bieten selbstgemachte Accessoires, Kleider, Taschen, Schmuck aber auch Vintage-Kleider, Haarschmuck oder Beautyprodukte an. Der 27-jährige Gründer Rob Kalin, der selbst in einer „Do-it-yourself“-Familie groß geworden ist, will Handarbeitern eine Plattform bieten. Hier können sie ihre Produkte verkaufen und somit ein eigenes kleines Business schaffen. Mittlerweile zählt
Etsy.com um die 3,8 Millionen Mitglieder aus 150 Ländern weltweit. Der Jahresumsatz des in New York etablierten Unternehmens liegt bei rund 90 Millionen Dollar. Etsy.com finanziert sich, indem pro Angebot ein Fixpreis von 20 US-Cent erhoben wird. Bei Verkauf eines Produktes erhält Etsy.com dann zusätzlich noch 3,8 Prozent des Verkaufspreises. Bis jetzt ist Etsy noch überwiegend englischsprachig und zahlen kann man nur in US-Dollar. Damit sich das schnell ändert, wurde Anfang des Jahres eine Dependance in Berlin eröffnet. Derzeit arbeitet ein Team von vier Mitarbeitern an einer deutschen Version des Marktplatzes. Dazu wurde als erster Schritt ein
Blog gelauncht auf dem man sich ein erstes Bild von der Etsy-Welt machen kann. Und künftig kann dann auch in Euro gezahlt werden.
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