
In der morgen erscheinenden BUNTE wird der Prozess um den Fernseh-Meteorologen Jörg Kachelmann erneut
thematisiert. BUNTE-Chefin Patricia Riekel: "Nur weil einem Anwalt die Berichterstattung über seinen Mandanten nicht gefällt, kann er nicht gleich eine Redaktion stürmen lassen. Diese Forderung ist ein Angriff auf die unabhängige Presse und entbehrt jeglicher juristischer Grundlage. BUNTE hält sich selbstverständlich an die journalistische Sorgfaltspflicht und wird weiter ausgewogen und neutral über den Fall Kachelmann berichten." Dies wolle das Magazin auch in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe tun. Selbst wenn strafrechtliche Vorwürfe gegen Mitarbeiter von BUNTE oder anderen Verlagen konstruiert werden sollten, könnte ein so massiver staatlicher Eingriff, wie er in der Durchsuchung von Redaktionsräumen liegt, nicht gerechtfertigt werden, erklärt die
Kanzlei Schweizer und verweist auf die ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.