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11. April 2011 - 3:51

Felix Burda Award für
Erol Sander

Die Felix Burda Stiftung hat die Darmkrebsvorsorge salonfähig gemacht – und widmet ihr alljährlich eine große Gala, bei der das Engagement von Menschen, Institutionen, Prominenten und Unternehmen gegen Darmkrebs gewürdigt wird. Gestern Abend war es wieder soweit und rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Medizin und Medien kamen im legendären Berliner Hotel Adlon zusammen. Im zehnten Jahr der Stiftung begrüßte Stiftungsvorstand Christa Maar Mitstreiter, Weggefährten und prominente Unterstützer zur neunten Felix Burda Award Gala. Bereits zum zweiten Mal moderierte Barbara Schöneberger die Veranstaltung. Mit ihrem natürlichen Charme gelang es ihr, das ernste Thema des Abends mit einer Portion Humor zu verknüpfen. „Darmkrebs ist schlimm, aber Darmkrebsvorsorge ist nichts Schlimmes“, stellte die Moderatorin fest.
In sechs Kategorien - Public Prevention, Medical Prevention, Journalism for Prevention, Stars for Prevention und Prevention at Work und Sonderpreis - wurden die Gewinner des Felix Burda Awards ausgezeichnet. Im Bereich „Public Prevention“ gewannen Wilfried Jacobs von der AOK Rheinland/Hamburg und Heidi Lutter, die die Initiative „Familienhilfe Darmkrebs“ gegründet hat. Professor Thomas Rösch vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf wurde in der Kategorie „Medical Prevention“ für seine wissenschaftliche Arbeit „Berlin Colonoscopy Project“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Prevention at Work“ nahmen Andreas Stahl und Volker List den Felix Burda Award entgegen. Die Kategorie „Journalism for Prevention“ konnte Golo Willand mit seinem Beitrag „8 Minuten, die (vielleicht) Ihr Leben retten“ punkten. Einen Sonderpreis gab es für Reinhold Stockbrügger. Der Mediziner wurde von seiner Auszeichnung überrascht, denn zum ersten Mal vergab die Stiftung den so genannten Europapreis.

Einen unterhaltsamen Höhepunkt bildete die letzte Kategorie des Abends: Schauspieler Wolfgang Stumph hatte die Aufgabe, den Preis in der Kategorie „Stars for Prevention“ zu vergeben, den er im vergangenen Jahr selbst gewonnen hatte. Die Auszeichnung ging an Schauspieler Erol Sander, der die Felix Burda Stiftung von Beginn an unterstützt und bereits in mehreren Werbekampagnen der Stiftung zu sehen war. Leider konnte er bei der Verleihung nicht dabei sein.

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