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19. November 2010 - 15:35
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Kritische Anmerkungen
zur Internetregulierung und zu Fair Search

Am zweiten Tag der VDZ Zeitschriftentage in Berlin kritisierte VDZ-Präsident Hubert Burda die mangelnde Internetregulierung. Er beanstandete, dass von den „drei Infrastrukturebenen im Internet“ nur zwei wirksam kontrolliert würden: zum einen die Vergabe physischer Netzzugänge, die staatlich reguliert sei, und zum anderen die Vergabe von IP-Adressen, über die z.B. die ICANN wache. In diesen beiden Infrastrukturbereichen des Internets herrschten faire Wettbewerbsbedingungen – nicht jedoch auf der dritten Ebene: der „Navigationsebene“, auf der die Nutzer Inhalte und Anwendungen im Internet finden und ansteuern. Hier könne Google derzeit nach Belieben agieren. So würden zum Beispiel Suchergebnisse eigener Angebote vor denen von Wettbewerbern platziert, wofür erst kürzlich ein erneuter Beweis publiziert wurde.
Dieser Marktmissbrauch, so Burda, müsse zu einer „aktiven Internetpolitik auf nationaler und europäischer Ebene führen, die faire Wettbewerbsbedingungen sichert, auch auf der Navigationsebene.“

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