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12. Mai 2010 - 15:52
Aus dem Vorstand

Philipp Welte:
“It´s time for another revolution.”

Als Antwort auf die kürzlich vom Boris Schramm, Managing Director Group M, erschienene Analyse des „Vermarktungsproblems von Verlagen" bezieht Philipp Welte in einem Gastbeitrag Stellung – in der aktuellen Ausgabe des Medienfachmagazins Horizont. Dabei konstatiert der Vorstand Verlage bei Hubert Burda Media, dass es um weit mehr gehe als nur ein Imageproblem: „Wir reagieren auf die Neue Realität unseres Marktes, also: die durchaus dynamische Erosion unseres Stammgeschäftes in Folge der Digitalisierung, oft mit fast suizidärer Leichtsinnigkeit. Um einen wunderbaren Film zu zitieren: Wir stürmen mit dem Klappmesser in eine Schießerei." Philipp Welte appelliert an den Markt: „Mitten im digitalen Getümmel muss es der Verlagsbranche um nicht weniger gehen als um die Verteidigung ihres kleinsten gemeinsamen Nenners: Wir wirken, und das nachweislich.“ Deshalb fordert er: „Wir Verlage müssen Kräfte übergreifend bündeln und konzentrieren, wir müssen kooperieren und kollaborieren, anstatt unsere Energie in Verteilungskämpfen untereinander zu vergeuden.“ Der komplette Text erscheint in „HORIZONT“ am 14. Mai 2010.
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