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8. Juni 2011 - 16:10
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Prävention zahlt sich
aus

Gesunde Mitarbeiter sind motiviert und leistungsfähig - doch bei unflexiblen Arbeitszeiten oder fehlenden Angeboten bleibt für die Gesundheitsvorsorge oft keine Zeit. Wie wichtig Prävention ist und welchen Beitrag Arbeitgeber dazu leisten können, zeigen die Felix Burda Stiftung und die Unternehmensberatung Booz & Company in der Studie "Vorteil Vorsorge". Stiftungsvorsitzende Christa Maar und Rolf Fricker, Partner bei Booz & Company, präsentierten die Ergebnisse am Dienstag in Frankfurt und am Mittwoch in München.

Die von der Unternehmensberatung pro bono erarbeitete Untersuchung zeigt: Gezielte Investitionen in betriebliche Prävention spart Unternehmen und Politik Ausgaben in Milliardenhöhe. Und für den einzelnen Mitarbeiter sind Zeitersparnis und reduzierter Stress bei der Organisation von Arztterminen die positive Folge. "Seit vielen Jahren engagiert sich die Felix Burda Stiftung auch im Rahmen der betrieblichen Prävention", erklärt Maar. "Wir haben uns schon zu Beginn unserer Arbeit gefragt: Wo lassen sich Menschen am effektivsten für Gesundheitsthemen ansprechen? Denn nicht jeder geht zum Arzt oder hat Interesse sich selbst zu informieren. Der Arbeitsplatz bietet erwiesenermaßen die beste Chance, Menschen direkt anzusprechen und auf Präventionsprogramme aufmerksam zu machen."

Fakt ist, dass betriebliche Vorsorge zu weniger Ausfallzeiten bei den Mitarbeitern, weniger Krankheitstagen, mehr Motivation und zu einem Imagegewinn für das Unternehmen führen können. 76 Prozent der Ausfälle, die durch chronische Erkrankungen entstehen, könnten durch ausreichende Vorsorge verhindert werden. Ein Ergebnis, das sich auch monetär messen lässt: Ein Euro in betriebliche Prävention investiert, zahlt sich auf volkswirtschaftlicher Ebene mit fünf bis 16 Euro aus – je nach Art und Umfang der Vorsorgemaßnahme.

Doch nicht nur in Richtung der Unternehmen will die Studie zum Umdenken anregen. "Sie gibt auch Handlungsanweisungen in Richtung Politik, um erfolgreiche Gesundheitspolitik in den Unternehmen zu ermöglichen. Dies hält Arbeitnehmer gesund und kann dem drohenden Fachkräftemangel deutlich entgegenwirken", erklärt Christa Maar. Es gehe auch um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschlands. So lagen laut der Studie die Gesundheitsausgaben 2009 bei 278 Milliarden Euro, das sind rund zwölf Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Link zur Studie: www.felix-burda-stiftung.de/presseportal/felix-burda-stiftung/hintergrundtexte

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