Vom Rezipient zum
Redakteur
„Viele Inhalte funktionieren auf großen Screens einfach besser, als auf kleinen PC-Bildschirmen“, erklärt Martin Winkler von SONY. Und auch Google versucht mit Google TV das Internet auf den Fernseher zu bringen. In den USA kooperieren die beiden Unternehmen in diesem Bereich bereits. Auch Birger Veit von CELLULAR wünscht sich mehr und leichter zu bedienende internetfähige Fernsehgeräte und sieht in der Entwicklung eine große Chance für seine Kunden, die mit ihren Apps auf den Fernsehbildschirm möchten.
Denn Social TV spielt eine immer wichtigere Rolle. Viele Fernsehzuschauer tauschen sich bereits während der Sendung mit ihren Freunden aus. Die Parallelnutzung von TV und Internet hat bei jungen Zuschauer stark zugenommen. In der Primetime sind 27 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gleichzeitig an TV-Gerät und PC. Hybrid-TV kann diesen Trend noch verstärken. „Das Fernsehverhalten steht in Konkurrenz mit vielen weiteren Möglichkeiten, die das Gerät bietet“, so Veit. Smartphone, Tablett und TV könnten schon bald eine Einheit bilden – Content problemlos von einem auf den anderen Bildschirm schieben lassen. Technisch sei das bereits möglich, sagt Jens Redmer von Google. Wann und mit welcher Technik Hybrid-TV den deutschen Markt erobern will, mochte aber keiner der Experten prognostizieren. „Letztendlich wird der Nutzer entscheiden, was er im Wohnzimmer haben will“, erklärt Winkler. „Der Konsument wird der Redakteur der Zukunft sein.“
Das Video zum IFA-Trendtalk finden Sie auf www.tvspielfilm.de.
Um die Verschmelzung von Internet und Fernsehen geht es auch im FOCUS-Jahrbuch 2011. Wir verlosen drei Exemplare. Einfach eine Mail an presse@burda.com (Betreff: FOCUS-Jahrbuch) schicken.





