
Die Verbindungen zwischen Jakob Fugger, dem bedeutendsten Kaufmann des sechzehnten Jahrhunderts und dem modernen Medienzeitalter sind größer als man denkt. Genau diesen Verbindungen ging Verleger Hubert Burda am Dienstag im Senatssaal des bayerischen Landtags, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der Landtag im Gespräch mit…“, nach. In seiner Rede zeigte Hubert Burda die Parallelen zwischen dem Epochenwechsel, dem Jakob Fugger mit seinem Handelsimperium gegenüberstand, und dem Veränderungsprozess, den das Internet in unserer heutigen Zeit auslöst. Denn auch vor 500 Jahren wurde durch die Erfindung des Buchdrucks, die Erschließung neuer Seewege und die Entdeckung Amerikas ein gesellschaftlicher Veränderungsprozess eingeleitet, dem nur durch Innovation begegnet werden konnte. Hubert Burda verglich die traditionellen Gutenberg-Medien mit den alten terrestrischen Handelswegen, die neuen Medien würden dagegen maritim verbreitet. „Wir leben in einer völlig neuen Realität“, so Hubert Burda.
Ein Umdenken ist gefordert und maritimen Marken wie den digitalen Burda-Beteiligungen
XING,
GLAM oder
HOLIDAYCHECK, den Onlinehändlern
CYBERPORT oder
COMPUTERUNIVERSE sowie
TOMORROW FOCUS kommt eine immer höhere Bedeutung zu, die sich auch im
Umsatz widerspiegelt. Landtagspräsidentin Barbara Stamm: „Professor Hubert Burda gehört zu denjenigen, die das Neue als Chance begreifen, die Veränderungen gestalten wollen, die bereit sind, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Die Chancen des Medienzeitalters zu nutzen und kulturelle Bildung zu fördern, als Unternehmer erfolgreich zu sein und soziale Verantwortung zu übernehmen – das ist für ihn selbstverständlich“.
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