
Die von BUNTE zitierten Auskünfte einer Zeugin im Fall Kachelmanns, die der Anwalt Schwenn am vergangenen Mittwoch zum Anlass nahm, Redaktions-Durchsuchungen bei
BUNTE und
FOCUS zu beantragen, sollen bereits am 9. Mai in der Wochenzeitung "Bild am Sonntag" zu lesen gewesen sein. Das berichtet der Online-Mediendienst
"Meedia". Der Anwalt Schwenn, so das Internet-Portal, habe "das falsche Magazin im Visier". Der Antrag, Redaktionsräume zu durchsuchen, wurde vom
Deutschen Journalistenverband kritisiert. Der Bundesvorsitzende des Berufsverbands, Michael Konken, bezeichnete den Vorstoß Schwenns als "gezielten Versuch, Journalisten zu kriminalisieren".